Mittwoch, 2. Juni 2010

"Liest doch eh keiner..."

Dachte sie sich.

"Werde nur kurz schreiben wie mir der Film gefallen hat."

Tjahaaaa...^^

3:10 to Yuma (Todeszug nach Yuma)

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Gestern Nacht am Spätabend wollte ich noch in einen der Filme reinschauen, die ich mir einfach mal blind aus der Bücherei ausgeliehen habe.
"Noch eine Stunde oder so. Dann ist Schluss."
Denkste. Aus dem "unzeitgemäßen Western", den ich erwartet hatte, wurde ein Film, der mich so gefesselt hat, dass ich mir die Nacht um die Ohren geschlagen habe, nur um ihr zu Ende sehen zu können. (Dementsprechend schlecht gelaunt war ich, als meine Mutter mich am nächsten Morgen für meine Verhältnisse seeeeeehr früh aufgeweckt hat.)


Kurz zum Inhalt:
Der Kriegsinvalide Christian Bale wird Augenzeuge eines Postkutschenüberfalls durch den gesuchten Verbrecher und Mörder Russell Crowe. Kurz darauf wird dieser in der nahe gelegenen Stadt festgenommen.
Er soll von einigen Männern in eine Stadt gebracht werden, wo Crowe um 3:10 in den Zu nach Yuma ins Gefängnis gesetzt werden soll.
Bale, der hohe Schulden hat, ist für 200 Dollar Teil dieser Eskorte.
Der Weg gestaltet sich aber schwieriger, als gedacht, denn Crowes Bande unter Führung von dessen rechter Hand folgt den Männer schon bald um ihren "Boss" zu befreien.




Eine Story, die schon bald mehr und mehr in den Hintergrund rückt.
Was den Film so wahnsinnig Spannend macht sind die zwei(oder drei) Männer, die den Film so wahnsinnig sehenswert machen.

Russell Crowe spielt einen Mann, der weder Gentlemandieb noch hirnloser Mörder ist, sondern ein eiskalter, aber doch intelligenter Mann ("Auch böse Männer lieben ihre Mama!":D), dem niemand trauen kann. Einfach großartig! Er bleibt dem Zuschauer bis zu den letzten Filmminuten ein wahres Rätsel.

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Christian Bale gibt sich mit seiner Rolle wahnsinnig Mühe. Dan Evans macht zwar im Laufe des Films keinerlei Entwicklung durch, er wird aber einfach großartig und glaubwürdig durch den Batman-Darsteller gespielt. Das Zusammenspiel der beiden Männer ist meiner Meinung nach wirklich genial!

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Zuletzt muss (meiner Meinung nach, denn ich finde ihn eh genial^^) Ben Foster erwähnt werden. Er spielt Crowes rechte Hand Charlie und ihr könnt euch keinen psychotischeren Menschen vorstellen. Er hängt an den Lippen seines Bosses wie ein Kind und ist treu wie ein Hund und gleichzeitig eiskalt wie sein Boss. Wer Ben Foster als "Angel" in X-Men 3 kennt wird wirklich überrascht sein, wenn er ihn in dem Film sieht. Kaum zu glauben, dass ein Mann mit solchen Augen, der den sensiblen Angel spielt, solch einen eiskalten, verrückten Mann spielen kann.

CHARLIEPRINCE

Fazit: Meiner Meinung nach absolut sehenswert. Die Action kommt auch nicht zu kurz Muss nicht jedem gefallen, aber ich fand ihn toll!

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